Sozialprojekt 2009: 7A, T-Z
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Sozialprojekt 2009: 7A, T-Z
Pia Weinländer
Michelle Winklbauer
David Zajicek
Moritz Zajicek
Max Zrunek

 

David Zajicek: Sozialwoche im TAT
Moritz Zajicek, Lukas Rossmanith, Robert Baumgartner und ich waren im Zuge des Sozialprojekts eine Woche lang im TAT bei der Veterinärmedizinischen Universität Wien, wo wir unsere Zeit sehr genossen.

Die Institution
Das TAT = Tiere als Therapie ist ein Verein zur Erforschung u. Förderung der therapeutischen Wirkung der Mensch-Tier-Beziehung, der Größte in Europa in diesem Bereich. Die TAT-Zentrale liegt in der Veterinärmedizinischen Universität Wien, darüber hinaus hat es über 20 Zweigstellen mit ca.1000 Mitglieder in Österreich.
Die tiergestützte Therapie wird in Krankenhäusern, psychiatrischen Einrichtungen, Alterheimen u. Kindergärten/ Sonderschulen praktiziert, wobei Kleintiere wie z.B. Hamster u. Kaninchen über Hunde u. Katzen bis hin zu Pferden u. anderen Bauernhoftieren als Co-Therapeuten eingesetzt werden.
Finanziert wird das TAT hauptsächlich durch Sponsoren wie z.B. Pedigree, Whiskas u. Eukanuba sowie durch div. Veranstaltungen wie z.B. Dogging u. Mitgliedsbeiträge.

Die Woche
Jeder Tag der Sozialwoche war ein Erlebnis für sich.
Am 1.Tag waren wir von 10 – 19 Uhr in der TAT-Zentrale, wo wir am Vormittag den Verein u. dessen Mitarbeiterinnen näher kennen lernten und einige organisatorische Aufgaben erledigten. Am Nachmittag durften wir beim wöchentlichen Therapiehundetraining für Welpen u. Junghunde zusehen.
Am 2.Tag waren wir am Vormittag zusammen mit Fr. Widder u. Fr. Spitzl u. ihren Therapiehunden u. -Katzen in einem Caritas Socialis – Seniorenheim zu Besuch.
Am 3.Tag waren wir am Vormittag mit einer Kindergartengruppe zusammen mit Fr. Tell u. ihren 2 Therapiehündinnen beim Wienerberg spazieren. Am Nachmittag betreuten wir die Kinder in ihrem Kindergarten Sonnenschein, bis Fr. Diendorfer mit einem Dutzend Bauernhoftieren wie z.B. Kaninchen u. einem Hahn dort zu Besuch kam.
Am 4.Tag waren wir in der Früh in einer Schule für behinderte Kinder beim Otto Probst Platz zusammen mit Fr. Tell u. 2 Therapiehündinnen zu Besuch. Am weiteren Vormittag erledigten wir ein paar kleinere organisatorische Aufgaben in der TAT-Zentrale.
Am 5. u. letzen Tag erledigten wir am Vormittag einige organisatorische Aufgaben und verabschiedeten uns anschließend, wobei wir als kleines Abschlussgeschenk ein TAT – T Shirt bekamen. Am Nachmittag besuchten wir zu guter letzt noch eine Kindergartengruppe in einem Park nahe dem Verteilerkreis Favoriten zusammen mit Frau Tell und fünf Therapiehunden, wo die Kinder zuerst sportliche Spiele machten u. sich anschließend auf dem dortigen Spielplatz austobten.

Mein Gesamteindruck
Im Großen und Ganzen war die Sozialwoche im TAT sehr angenehm, interessant u. machte viel Spaß, da man sowohl einiges über die tiergestützte Therapie u. die Einrichtung TAT an sich erfuhr als auch die Arbeit mit Therapietieren aktiv miterleben konnte. Einerseits hat es hat mir im TAT gut gefallen, da es einen dort auch in Altersheime u. Kindergärten führt und man zusätzlich einen Einblick in diese gewinnt. Andererseits war es etwas mühsam, immer zu den weit entfernten Einsatzorten fahren zu müssen, was aber für diese einmaligen Erfahrungen mit Therapietieren durchaus in Kauf zu nehmen war. Die Mitarbeiter waren alle sehr nett (wenn auch ein klein wenig unorganisiert) u. die Therapietiere ebenso. Ich würde es auf jeden Fall allen Tierfreunden weiterempfehlen!

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