Siegerehrung in Griechenland
8. int. Griechisch-Wettbewerb: Sieger Klaus Winhofer (7A) berichtet...
Oft stellen sich Schüler die Frage was ihnen Altgriechisch bringen kann. Die Antwort ist einfach: Einen Kurzurlaub in ein 4-Sterne Hotel mit herrlicher Aussicht über Athen vom Pool am Dach aus. Als Belohnung für die Mühen beim 8. internationalen Griechischwettbewerb spendierte der griechische Staat den Landessiegern und ihren Lehrern eine Reise ins Land der mythischen Helden, der antiken Tempel und der jährlichen Waldbrände. Der Wettbewerb bestand darin einen für alle Schüler gleichen Text zu übersetzen und einige Fragen zur Sprache und Kultur zu beantworten. Die Arbeiten wurden eingeschickt und in Grichenland in einer Rekordzeit von 2 Monaten verbessert. Nach weiteren 2 Monaten stand schließlich sogar schon der Termin der Reise fest. Pünktlich am Tag der Abreise ging SkyEurope in Konkurs und nach einem langen Moment der Verblüffung für die Organisation in Griechenland und kurzen 5 stunden saßen wir bereits im Flugzeug und kamen nach einem Kurzurlaub am Züricher Flughafen schließlich eine Viertelstunde nach Beginn des nächsten Tages in Athen an.
Der erste Tag startete um 13:00 Uhr mit einer Preisverleihung im Bollwerk des Ministeriums für Bildung und Kultur. Der Minister persönlich kam eine halbe Stunde nach Beginn der Veranstaltung um 14:15. Die Preise bestanden aus äußerst wertvollen Medaillen und einer Urkunde, die natürlich in griechischer Sprache verfasst ist, sodass niemand dem ich sie zeigen könnte sie lesen kann. Als Draufgabe waren sogar die jeweiligen Botschafter der Teilnehmerländer anwesend, um geistigen Beistand zu leisten. Einige Redner und etliche Minuten später wurde das Mittagsbuffet gestürmt und dann der Bus nach Kap Sunion bestiegen. Die nächsten beiden Tage verliefen ähnlich: Früh Abfahrt mit dem Bus, gegen 4 Mittagessen und perfekt 5 Minuten zu spät um noch den Pool benutzen zu dürfen wieder Ankunft im Hotel. Die Kommunikation mit Schülern aus anderen Ländern war kein Problem abgesehen von kleinen Sprachbarrieren bei Gesprächen mit den Deutschen. Da am letzten Tag kein Programm mehr geplant war und unser Flug erst am Nachmittag ging wurde die Entscheidung gefällt eine Stadtbesichtigung zu machen, die kürzer als erwartet ausfiel, da das Museum, das unser Ziel war, am Samstag geschlossen hatte. Die letzte Alternative war also der hoteleigene Pool und so schwer es war sich damit abzufinden so schnell hatten wir schließlich auch wieder österreichischen Boden unter den Füßen. Die Reise war ein einmaliges Erlebnis auch wenn der diesjährige Auslandsaufenthalt der Klasse das gleiche Land als Ziel hat…

 
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