|
Rom-Reise der 7B 2010
Ewiges Ziel: Ewige Stadt
Auch die 7B war vom 28.2. bis 5.3. unterwegs nach, in und um Rom. Für keine Klasse, keinen Jahrgang hat die Ewige Stadt an Reiz verloren: Sei es Szenenwechsel, Abenteuer, Bildungsexpedition oder das berührend-stimmungsvolle Ambiente – jede Menge Eindrücke strömen auf den Rom-Reisenden ein, für jeden ist etwas dabei.
Das beginnt schon am Flughafen, wo die Müdigkeit noch groß ist, mit einem herzerfrischenden „Signor Polsterer alla stazione della polizia, per favore“ aus dem örtlichen Verkündigungslautsprecher, wenn ein Schüler seinen Rucksack einfach stehenließ und freundliche Italiener ihn sofort nachbringen. Und setzt sich fort beim Einzug ins einmalige Ensemble des Teatinerklosters Sant’Andrea della Valle, wo 2-8-Bett-Zimmer der Ankömmlinge harren. Ein paar Regentropfen haben noch niemanden gehindert, einen ersten abendlichen Erkundungsgang zum weltberühmten Form Romanum zu machen und auf dem Heimweg rasch noch beim Stamm-Supermarkt unserer AMS-Truppe auf ein paar echt italienische Leckerbissen einzukehren…es ward Abend. Der erste Tag.
 |
|
Gruppen-Sitzung forica Ostiensis (4.3.)
|
Die folgenden vier Tage waren dicht gefüllt vom Standard-Programm für bildungshungrige Gymnasiasten, garniert auch mit seltener gesehenen Highlights. Ein unauffälliger Regionalbus brachte uns am Di nach Tivoli, wo wir unglaublich entspannt in Hadrians Mega-Villa die ersten 20 Grad dieses Vor-Frühlings in uns aufnahmen; und wenigstens so warm war’s in den verspätet vorüberkommenden Bussen, auf die wir uns infolge Platzmangels aufteilen mussten und doch alle koordiniert wieder in die Hauptstadt zum Sammelpunkt kamen. Case Romane, Palatin, Vatikan – ein Streifzug durch die Jahrtausende. Weitere Höhepunkte waren schließlich die individuelle Shopping-Tour für Markenfreaks in der Umgebung der Piazza di Spagna (Via Condotti) – manch einer kehrte rascher mit einem Schal ins Kloster zurück, dessen Preis mehr Euro zählte als Renaissance-Kirchen Jahrhunderte, die die langsameren Kulturgenießer auf dem Heimweg noch besuchten – und ein tief beeindruckender Besuch in den Scavi di San Pietro, wo das endlich sichergestellte wirkliche Petrus-Grab entdeckt werden kann. Voll mit Eindrücken musste die tapfere Gruppe am Freitag um 05.35 wieder die Straßenbahn besteigen, um via Stazione di Trastevere und Aeroporto di Fiumicino die Heimreise anzutreten. Alles in allem ein gelungener Besuch in der Ewigen Stadt!
Prof. Streicher
|