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Ich habe im Lorenz Böhler Unfallkrankenhaus für 1 Woche gearbeitet und kann rückblickend sagen, dass es eine tolle Erfahrung war. Interesse an Medizin konnte ich von vornherein mitbringen, die Beobachtung des Betriebes hat sie bestätigt. Einen Einblick konnte ich in die täglichen Visiten, die Gipsstation, die Erstaufnahme und die Wundversorgung gewinnen, also in den Alltag eines Unfallchirurgen. Meine Aufgaben verlagerten sich zwar eher auf die Zuschauerbank, aber strenge Richtlinien machen es zurecht schwer Ungelernte in Kontakt mit den Patienten kommen zu lassen, schließlich habe ich keine Ausbildung, mit der bei irgendetwas helfen hätte können, höchstens beim Holen von benötigten Verbänden, Karteien etc. kam ich gelegentlich zum Einsatz. Diese Woche hat mich auf jeden fall in meinem Wunsch, später einmal Arzt zu werden, bestätigt und ich kann die Arbeit in einem Krankenhaus jedem, der sich für Medizin begeistert, nur ans Herz legen. Man darf eben nicht enttäuscht sein, dass man ziemlich eingeschränkte Möglichkeiten hat.
Markus Kubelka
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