| Sozialprojekt 2010 - 7A |
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AKH-Station 20i/Ambulanz 6J Auf der Station 20i werden Patienten mit Stoffwechselerkrankungen, vor allem Diabetiker, behandelt. Es ist sicherlich keine Station, auf der sich wahnsinnig viel abspielt, aber der Umgang mit den Patienten ist um einiges persönlicher als auf dem Operationstisch. Durch persönliche Beziehungen war es mir möglich Einblick in die Stationsarbeit und die Ambulanz zu erhalten und es hat sich gezeigt, dass im Laufe eines Tages durchaus interessante Einzelfälle aufkommen, aber man Großteils nur mit Sprachbarrieren und Verständnislosigkeit zu kämpfen hat. Wie angeblich für das AKH üblich, herrscht auch auf dieser Station eine strenge Hierarchie, an deren Spitze ein Oberarzt steht, den man als Patient nicht besonders oft zu sehen bekommt. Die stationär aufgenommenen Patienten waren allesamt recht freundlich und freuten sich über jede Abwechslung, die sie finden konnten. Wie vermutlich in jeder Einrichtung dieser Größe muss für jeden Handgriff ein Stapel Formulare ausgefüllt werden, weshalb der Kopierer der Leitstelle auf Hochtouren läuft und neben dem Papierkrieg wenig Zeit bleibt. Jedenfalls bliebt genug Zeit die schöne Aussicht über Wien zu genießen und wenn man vor hat Arzt zu werden ist die Arbeit auf der Station sicher eine angenehme. Klaus Winhofer
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