Sozialprojekt 2010 - 7B
Artikel Inhalt
Sozialprojekt 2010 - 7B
Bernhard
Bauer
Bundschuh
Gmeiner
Hauser
Hebenstreit
Höllebauer
Mohr
Neiger
Ossinger
Pfeffer
Polsterer
Pretscher
Redl
Ruffa
Schneider
Sliwa
Speiser
Wurm

Das Landeskrankenhaus Mödling ist spezialisiert für Neurologie und Epilepsie. Gleich am ersten Tag wurden wir allen zuständigen Ärzten und Schwestern vorgestellt. Unsere Betreuerin war Dr. Daniela Paulsen, eine Turnus Ärztin. Oberarzt der Kinderambulanz ist OA. Dr. Stadler. Täglich um acht erschienen wir pünktlich in der Kinderambulanz wo viele Mütter ungeduldig darauf warteten aufgerufen zu werden. Die meiste Zeit verbrachten wir in der Kinderambulanz, wo uns der ganze Ablauf, sowie einige wichtige lateinische Begriffe die für das Schreiben eines Befundes wichtig sind, erklärt. Zusätzlich zu dem was wir in der Ambulanz lernten und erlebten durften wir sogar bei diversen Operationen dabei sein bei denen wir viel erklärt bekamen. Manche Chirurgen erklärten uns sogar während einer Operation genau was sie taten. Ein weiteres Highlight der Woche war ein Kaiserschnitt, bei dem wir hautnah alles miterleben durften. Von der Geburt bis hin zur Untersuchung und Vermessung des Neugeborenen. Bei der Visite lernten wir viele Kinder und deren Geschichten, die vor allem in einem speziellen Fall eschreckend ist, kennen. Zurzeit bemüht sich das Krankenhaus einem, vor allem physisch, behinderten Kind, das von seinem Vater verstoßen wurde, das Leben einfacher zu machen und zu schauen, dass es später einmal so gut wie möglich auf eigenen Beinen stehen kann. Diese sozialen Leistungen und die besonders freundlichen Ärzte und Schwestern zeichnen das Krankenhaus aus.


Gesamtresümee:
Mir persönlich hat die Woche sehr gut gefallen, wobei ich auch sagen muss, dass ich sehr viel Glück mit der Wahl meines Institutes hatte. Mit Hilfe des Sozialprojektes kann man sich besser vorstellen was diese Personen alles zu leisten haben und dass nicht immer alles so rosig ist wie man es sich vorstellt.

Aus der Praxis für die Praxis:
Das Landeskrankenhaus Mödling als mögliche Einrichtung für einen Praxisplatz in Erwägung zu ziehen ist sicherlich eine gute Idee wenn man viel Interessantes dazulernen will und vor hat Medizin zu studieren. Gerade weil es sich außerhalb von Wien befindet ist die Atmosphäre familiärer und man hat ein besseres Verhältnis zu den Ärzten, Schwestern und vor allem zu den Patienten. Es bietet eine sehr gute Möglichkeit in den Alltag eines Arztes zu schnuppern und zu schauen ob es das ist was man einmal machen will. Vor allem die Möglichkeit bei Operationen live dabei sein zu dürfen bietet sich dafür gut an, denn nicht jeder schafft das psychisch.

Nadine Pfeffer



 
< zurück   weiter >