Sozialprojekt 2010 - 7B
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Sozialprojekt 2010 - 7B
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Speiser
Wurm

Das Sanatorium Hera ist eine Privatkrankenanstalt und kann von Patienten verschiedenster Versicherungsträger in Anspruch genommen werden. Ich verbrachte meine Woche auf der Station 1S, die man als großteils orthopädische Abteilung bezeichnen könnte, da die meisten Patienten unter Knie- und Hüftproblemen leiden. Diese Station wird von Brigitte Niederseer geleitet, die sich bereit erklärte, mich für eine Woche als Praktikantin aufzunehmen.

Tagesprotokolle

25.1.2010: Das war mein erster Tag des Sozialprojekts im Sanatorium Hera. Ich meldete mich auf meiner Station 1S und lernte alle Schwestern kennen, die mich sofort freundlich begrüßten. Bald erhielt ich meine weiße Uniform in der Wäscherei und bekam ein eigenes Schließfach zugeteilt. Dann begleitete ich Schwester Martina auf ihrer Morgenrunde und lernte die Patienten kennen. Ich bin erleichtert, dass alle so nett zu mir sind!

26.1.2010: Heute durfte ich beim Bettenmachen, Essen holen und Getränke verteilen helfen. Außerdem ging ich bei der ersten Visite mit und sah, wie Klammern aus einem operierten Knie entfernt und Verbände gewechselt wurden. Die Patienten und Patientinnen sehen mich schon freundlicher an und ich finde mich viel besser zurecht als gestern.

27.1.2010: Ich habe mitgeholfen eine Dame auf ein anderes Zimmer zu verlegen und die Büros der „Aufnahme“ und des „Entlassungsmanagements“ gesehen. Leider hat unsere redseligste Patientin, die immer für gute Stimmung gesorgt hat, heute das Krankenhaus verlassen.

28.1.2010: Heute durfte ich mit zwei meiner Schulkollegen, die auch ihr Sozialprojekt im Sanatorium Hera machen, jedoch auf einer anderen Station, in den OP. Ich war sehr gespannt, weil ich schon immer eine Operation live miterleben wollte. Doch leider hielt ich es nicht lange im Saal aus, da mir bald schwarz vor Augen wurde.

29.1.2010: Ich würde am liebsten nicht nach Hause gehen, denn ich fühle mich schon richtig zu Hause auf meiner Station. Die Schwestern sind alle so nett zu mir und es fällt mir schwer, mich zu verabschieden.

Gesamteindruck

Vom ersten Tag an hatte ich einen sehr positiven Eindruck vom Sanatorium Hera, der sich bis zum Moment, in dem ich mich verabschieden musste, nicht mehr legte. Mit jedem neuen Tag wurde ich mehr in die Gemeinschaft eingebunden und fühlte mich bald wie zu Hause. Aber nicht nur die familiären Verhältnisse beeindruckten mich, sondern auch die gute Organisation und die positive Einstellung aller Angestellten.
Ich hatte viele schöne Erlebnisse in dieser Woche. Es war interessant, die Entwicklung der Patienten zu sehen und einmal eine Operation mitzuerleben.

Aus der Praxis für die Praxis

Wie man schon an meinem Tagesprotokoll und dem Gesamteindruck sieht, hat es mir im Sanatorium Hera sehr gut gefallen. Ich kann Schülern und Schülerinnen der kommenden 7. Klassen nur empfehlen auch ihr Sozialprojekt dort zu machen. Wenn es einem Spaß macht im Team zu arbeiten und man nur ein bisschen motiviert ist, etwas Neues auszuprobieren, kann es einem dort nur gefallen.

Christina Hauser

 



 
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