Peermediation - Teambuildingtage
Ora et labora: das Motto von SchülerInnen der 4.-8.Klassen


Eigentlich war das Motto nur "labora". In der Tat haben wir, die Peer Mediationsgruppe, die auch dieses Jahr wieder für drei Tage und zwei Nächte ins Missionshaus St.Gabriel/Mödling (wo wir uns mittlerweile fast schon zu Hause fühlen) gereist ist, betreffend der Mediation viel gearbeitet und weiter gebracht. Durch das Sammeln von Praxiserfahrung im Zuge von Rollenspielen, aber auch durch das Aufarbeiten wichtiger Theorie (u.a die verschiedenen Arten von Fragen und Fragetechniken, die einen in der Mediation weiter bringen können) haben wir uns weitergebildet und an Sicherheit gewonnen.
Unsere drei Neuzugänge aus der vierten beziehungsweise fünften Klasse haben die Tage intensiv genutzt um der Rolle des Mediators einen großen Schritt näher zu kommen und um die bereits ausgebildeten Mediatoren besser kennenzulernen (was natürlich auf Gegenseitigkeit beruhte). Das geschah nicht nur in unserer freien Zeit, sondern auch während der Arbeitseinheiten, in denen wir auch dieses Jahr viele wertvolle gruppendynamische Übungen gemacht haben – von Vertrauensübungen bis zu lustigen Bastelspielen, im Zuge derer wir zum Beispiel rohe Eier in Strohhalmen verpackten, sie benannten, präsentierten und fallen ließen um zu sehen ob wir sie ausreichend geschützt hatten. Die Gewinner bekamen ein Bounty. Und die Verlierer auch. Nach den leckeren Abendessen hatten wir auch sehr nettes Programm. Am ersten Abend spielten wir ein Spiel und am zweiten Abend hatten die Professorinnen eine Quizshow vorbereitet (dabei hatten sie sich stark an 1,2 oder 3 orientiert), vorrangig mit Fragen rund um das Thema Mediation, aber ebenso gab es allgemeine Wissensfragen und lustige Fragen, die das außerschulische Leben der Couches betraf. Wir haben erfahren, welche Haustiere Prof. Mikulcik hatte, weiters wurden beispielsweise Details über Prof. Köhlers mathematische Schulkarriere bekannt gegeben.
Danach haben wir den Abend mit Musik und Tanzen ausklingen lassen. So eine kleine Party im Kloster war recht spannend – hatte irgendwie etwas Verbotenes ;-) Wie auch im letzten Jahr, waren wir am Abreisetag alle traurig, dass die gelungenen Tage wieder zu Ende waren, aber die SchülerInnen der 4.-7.Klasse dürfen sich auf das nächste Jahr freuen. Und wer weiß, vielleicht kommen wir Achtklässlerinnen in ein paar Jahren als Coaches zu Besuch.

Sophia Preslmayr 8B

 
< zurück   weiter >