Ein Erlebnis vom Zeltlager 2009

Es ist mittlerweile über 1 Monat her, wir haben viel erlebt diesen Sommer. Doch eine Erinnerung will und will nicht verblassen: Die an 10 Tage Abenteuer, an Regen und Sonneschein, an gemeinsames Frühstück und nächtliche Wanderungen durch den Wald. Die an das Zeltlager 2009.

Auszug aus dem Tagebuch eines Zeltlagerteilnehmers:

08:00h Das typische Geräusch des Zipverschluß des Zeltes und ein gut gelaunter Gruppenleiter wecken mich. Gemütlich aufstehen, den Kopf das erste Mal aus dem Zelt stecken, einmal gähnen und mit einem Lächeln im Gesicht den strahlend blauen Himmel betrachten.

08:30h Frühstück. Semmel oder Schwarzbrot? Cornflakes oder Chocos? Nutella oder pikanter Aufstrich? Tee oder Kakao? So früh am Tag schon so schwierige Entscheidungen. Wenn das nicht alles so lecker wäre…..

09:15h Zeltkontrolle. Mein Zelt ist, wie immer, super aufgeräumt.

09:30h Ein Schmuggelspiel. Wir versuchen, uns im Wald an den Gruppenleitern vorbeizuschleichen. 2 Mal hat mich ein Gruppenleiter erwischt, 7 Mal durchgekommen. Gut, dass niemand meinen geheimen Weg durch den Wald entdeckt hat. Ich war ja auch perfekt getarnt.

11:00h Noch rasch eine Runde Fußball vor dem Mittagessen. Das macht mit 40 Leuten deutlich mehr Spaß als sonst. Tor, Tor, Tor!!!!!

12:00h Mittagessen. Bin ich voll, aber eine Palatschinke geht noch hinein.

12:45h Mittagspause. Nach einem anstrengenden Vormittag und dem mehr als reichlichen Essen genau das Richtige. Im Schatten liegen und ein bisschen vor sich hin dösen, schließlich muss ja noch Kraft für den nächsten Programmpunkt sein.

14:00h Der Hitze sei Dank: Ab zum Badesee. Natürlich per von den Gruppenleitern eingerichtetem Shuttleservice. Einmal hinein ins kühle Nass und dann Beachvolleyball, Gruppenleiter gegen Kinder.
Ha, den Leitern lassen wir keinen Punkt. Der Sand will auch wieder abgewaschen werden, deswegen ab in die Dusche. Bevor es zurück zum Lagerplatz geht, noch rasch ein Eis beim Kiosk gekauft.

18:30h Abendessen. Schnitzel mit Pommes und Ketchup. Einfach köstlich.

18:45h Die Gruppenleiter schichten einen Holzturm auf! Wahnsinn, so hoch soll das Feuer werden?

19:30h Die Flammen steigen hoch. Unglaublich. Das müssen mindestens 4 Meter sein.

20:00h Alle meine Lieblings Lager- Schlager werden gesungen, dazwischen gibt’s Spiele ohne Ende.
Die zwei Stargäste, die auf die lustigen Namen Tip und Tap hören, machen Stimmung, dass man uns bis in den nächsten Ort hört.
23:00h Bisschen heiser, aber noch immer Lieder summend, gehe ich Zähne putzen. Muss schließlich auch sein. Dann noch rasch in der Küche vorbeischauen und einen heißen Tee holen, die Nächte werden kalt im Waldviertel.

 

23:15h Endlich im Schlafsack. Ein Gruppenleiter schaut noch vorbei und sagt Gute Nacht. Ich lasse den Tag Revue passieren… Was? Nur noch 2 Tage? Das kann nicht sein! Ich bin doch gestern erst angekommen! Ich will nicht weg von hier…